Krongarten

Von 1. Mai bis 30. September 2017 wandelt HINTERLAND wieder Parkplätze zu einer öffentlichen Fläche um und schafft dabei neuen Freiraum für alle.

Der österreichische Künstler David Moises überrascht 2017 mit seinem Design für den Krongarten. Ab 1. Mai wird aufgebaut!

 

2016:

Der iranische Bildhauer Vooria Aria nimmt sich 2016 des Krongartens an – eine begehbare und benutzbare Skulptur. Der Krongarten 2016 ist Teil des Ausstellungsprojektes „Restrictions of the Earth“ – eine Ausstellung, die in Kooperation mit dem Kunstraum Karsi Sanat in Istanbul entstanden ist. Flucht, Migration und Heimat, ein Leben in einer neuen Heimat, wie gehen wir? Wie gehen die KünstlerInnen damit um? Ein äusserst aktuelles Thema künstlerisch als begehbare Skulptur umgesetzt.

Ebenso wird in die Konstruktion ein Fahrrad Abstellplatz integriert – ein Versuch den vielen Gästen und BesucherInnen des Krongartens zu unterstützen, ihre Räder auch problemlos abstellen zu können. Ein Parkplatz für Mensch und Zweiräder!

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2015:

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Ein Wahnsinns-Aufbau: in nur einem Tag 6m3 Fichte zu einem Stadtmöbel verarbeitet. DANK dem tollen Team unter der Ägide von Andreas Strauss!

 

2014:

Der Krongarten ist wieder aufgebaut: eine begehbare Skulptur aus Paletten. Aus den Öffnungen spriesst das Grün: Minze in allen Varianten und Sorten. Das Wachsen (und auch bald Ernten) kann beginnen!

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Nach langen Diskussionen war es möglich 2012 und 2013 einen Grünraum anstatt der Parkplätze in der Krongasse zu gestalten.

Von 1. Mai bis 30. September 2014 gibt es auch dieses Jahr wieder in der Krongasse 20 die erste URBAN FARM Wiens.

Eine Grünfläche inmitten der Parkplätze, eine Oase inmitten dem Verkehr. Ein Ort der Ruhe, der Zusammenkunft, der Natur und der Kunst.

Während der viermonatigen „Grünzeit“ wird es ein außergewöhnliches Programm geben. Partizipation steht an vorderster Stelle.

„KOMMT und PFLANZT“

Ab 1. Mai 2014 sind wieder alle WienerInnen und BesucherInnen aufgerufen Beete zu bepflanzen. Mit Gemüse, Obst oder Blumen. Ein gemeinschaftliches Grün entsteht. Wir – Hinterland – stellen alte Obstkisten gefüllt mit bester Erde zur Verfügung, danach sind alle eingeladen Ihr Grün auch in der Krongasse zu pflanzen und gedeihen zu sehen. Die Beete werden gepflegt (gejätet, gedüngt und gegossen), geerntet und wieder bepflanzt.

Der Garten als Treffpunkt, als Kommunikationsort, als Ort der Partizipation, der Kunst, der Natur. Eine Oase in der Stadt. Ein wenig nachdenken zu unserer Beziehung zu Stadt und Natur, zu Parkplatz und Erholungsraum. Ein neues Miteinander, ein neues Lebensgefühl. Grün regiert über Auto. Rückbesinnung zu Natur und Genuss. Der natürliche Geschmack der „naturgewachsenen“ Lebensmitteln, das Beobachten des Entstehen, die Sorge um die Pflege, das Geniessen in der Sonne im Grünen: dies soll mit der ersten URBAN FARM wieder in unsere Gedanken kommen.

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HINTERLAND: FÜR MEHR GRÜN IN DER STADT oder
Gegen die Verbannung von Grün in Wiens Straßen

Blumentöpfe auf Gehsteigen müssen entfernt werden – aufgrund von anonymen Anzeigen geht das MA46 gegen die Begrünung im Grätzl vor.

Abgesehen vom Krongarten, der vom Magistrat genehmigten und begrünten Parkplatzflächen, müssen nun alle Blumentöpfe in der Krongasse und ihrer Umgebung von den Gehsteigen entfernt werden – aufgrund von anonymen Anzeigen von (Mit-) BürgerInnen! Hinterland regt zum Umdenken an!

Per Gesetz muss den FußgängerInnen zwei Meter Gehsteig zur Verfügung stehen. An Gesetze muss, soll und will sich auch Hinterland halten!

Nichtsdestotrotz möchte der Kunstverein Hinterland sowohl AnrainerInnen, MitbürgerInnen als auch die lokale Politik zu einem Umdenken anregen – dahingehend, dass Begrünung und grüne Straßenzüge für eine bessere Lebensqualität sorgen – vor allem aber ermöglicht es erst FußgängerInnen, genüsslich durch die Stadt zu flanieren.

Seit zwei Jahren bepflanzen der Kunstverein Hinterland und die Porzellanmanufaktur feinedinge* in den Sommermonaten 1,5 Parkplätze – dies ganz legal und mit der Genehmigung der Stadt Wien: ein Rasen und Liegestühle laden zum Verweilen ein, zur Strasse hin abgegrenzt mit zu Hochbeeten umfunktionierten Holzkisten – eine kleine grüne Ruhezone mit allerlei Gemüse, Obst und Pflanzen mitten in der Stadt. Dieses Kleinod – der Krongarten – hat sich zu einem attraktiven Treffpunkt von WienerInnen, TouristInnen sowie internationalen JournalistInnen entwickelt, die begeistert sind von dem Engagement der BetreiberInnen und der Unterstützung von Grün seitens der Stadt.

Mit dieser Initiative ist die Krongasse grüner geworden: weitere GeschäftsinhaberInnen und Private haben nun ebenfalls begonnen, ihre Fassaden mit unterschiedlichsten Topfpflanzen zu verschönern. Die PassantInnen halten erstaunt wie beeindruckt inne ob der wunderbaren Begrünung; sie werden angeregt, selbiges in ihren Strassen zu tun. Eine Vorbildwirkung. Ebenso die Wehrgasse – sie belebt und erfrischt das Grätzl. Grün erobert die Strassen und schafft ein neues Lebensgefühl! Nun müssen aber alle Blumentöpfe von den Gehsteigen entfernt werden!

Enttäuscht über das unschöne Verhalten der MitbürgerInnen und entschlossen zu versuchen, mit der Stadt einen lebenswerten Konsens für Alle zu finden, hoffen wir auf  Unterstützung in dieser Sache!